Ausgangslage
Ein mittelständischer Kunde betrieb eine VMware vSphere Umgebung mit drei Hosts und rund 100 virtuellen Maschinen. Die bisherigen Lizenzkosten lagen bei 6.700 € pro Jahr. Nach der Broadcom-Übernahme von VMware kam ein neues Angebot: 31.048 € pro Jahr – eine Steigerung von über 360 %.
Zielsetzung
Vollständige Migration der bestehenden vSphere-Umgebung zu Microsoft Hyper-V – mit minimalen Ausfallzeiten und ohne Datenverlust. Da bereits Microsoft Server Datacenter Lizenzen im Einsatz waren, war Hyper-V ohne zusätzliche Lizenzkosten nutzbar – eine lizenzrechtlich sinnvolle und strategisch passende Alternative.
Umsetzung
Die Migration wurde schrittweise geplant und durchgeführt: Zunächst wurden alle 100 VMs katalogisiert, priorisiert und in Migrationswellen eingeteilt. Unkritische Systeme dienten als Piloten, geschäftskritische Anwendungen wurden zuletzt und mit dediziertem Rollback-Plan migriert.
Im Zuge der Migration wurde die Gelegenheit genutzt, veraltete und nicht mehr benötigte VMs zu konsolidieren – das Ergebnis war eine schlankere, besser dokumentierte Umgebung.
Automatisierung der VM-Bereitstellung
Parallel zur Migration wurde der bislang manuelle Prozess zur Bereitstellung neuer virtueller Maschinen automatisiert. Ein Skript fragt die wesentlichen Parameter ab – Name, Ressourcen, Netzwerkzugehörigkeit – und stellt die neue VM vollständig konfiguriert innerhalb von Minuten bereit. Was vorher Stunden dauerte, ist heute ein standardisierter, fehlerfreier Vorgang.
Ergebnis
Die Migration aller 100 virtuellen Maschinen wurde erfolgreich abgeschlossen. Die Lizenzkosten konnten durch den Wechsel zu Hyper-V signifikant reduziert werden. Die neue Automatisierung entlastet das interne IT-Team dauerhaft und sorgt für konsistente, dokumentierte Deployments.
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